Glühweinabend im Königsforst am 17.01.2019

Wie in den vergangenen Jahren hatte der Förderkreis wieder zum gemeinsamen Beisammensein eingeladen. An der Wetterschutzhütte vor dem Wildgehege Brück trafen sich ab 19:30 Uhr Leiter*innen, Rover, Mitarbeiter*innen, Förderkreis-Mitglieder und Eltern - wie auch zwei interesiserte, noch Ostgoten-fremde Pfadfinder-Smypathisanten. Zum Klönen gab es wieder Glühwein, Fruchtpunsch und heiße Kartoffelsuppe, und das Wetter spielte in trockener Weise auch mit.

 

2019-04_Roveraktion_Stelzenlager_2.jpgRoveraktion „Stelzenlager“

2019-04_Roveraktion_Stelzenlager_4.jpgIn der Woche vor Ostern waren zwei Handvoll Rover auf dem sogenannten „Stelzenlager“. Rover, das sind in unserem Fall junge Erwachsene, die sich im Studium oder am Anfang ihres Berufslebens befinden. Sie haben sich eine Auszeit aus dem Alltag genommen, um zusammen etwas zu tun, weil sie Lust dazu haben – sinnfrei und sinnstiftend zugleich. Sinnfrei, weil das Gelände trocken war und der nächste Bach ausreichend weit entfernt – außerdem fressen Kaninchen keine Schwarzzelte. 2019-04_Roveraktion_Stelzenlager_3.jpgSinnstiftend, weil es sehr erfüllend ist, eine fixe Idee in einen Plan und dann in die Tat umzuwandeln. Zusammen, weil man es gemeinsam schaffen kann – einfach mal ein Zelt auf Stelzen zu bauen.
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Im Vorfeld wurde ein Plan entwickelt, wie eine solche Plattform gebaut werden kann. Baumaterial wurde zum Teil mitgenommen, aber der Pfadfinderzelt-platz im Brexbachtal bietet auch viel Bauholz vor Ort. Die Böcke wurden mit Seilen verbunden und darauf kamen Paletten und OSB-Platten. Im Ergebnis hatte das Zelt dann fast 7 Meter Durchmesser und „schwebte“ rund 2,5 Meter über dem Boden. Einen Tag zum Aufbauen, einen Tag zum Genießen und am nächsten Tag wieder alles abbauen, zerlegen und aufräumen. Alle waren sich einig – es hat sich gelohnt!

(Fotos: Oliver Lepper)

Im Ostern-Pfarrbrief gaben wir in einem Artikel Rück- und Ausblick.

 

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2019-05-23-26_72-Stunden-Aktion_4.jpgUns schickt der Himmel – so lautete das diesjährige Motto der 72-Stunden-Aktion, zu der der BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) aufgerufen hat. Vom 23. bis zum 26. Mai, also in 72 Stunden, sollten in ganz Deutschland Sozialprojekte umgesetzt werden, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Die Projekte sollten politische oder gesellschaftliche Themen aufgreifen und lebensweltorientiert dem Glauben „Hand und Fuß“ geben.

2019-05-23-26_72-Stunden-Aktion_6.jpgIn unserer Gemeinde haben sich schnell Vertreter der Pfadfinder, der Ministranten und der Zeltlagermannschaft zusammengefunden und beschlossen: da machen wir mit, gemeinsam können wir etwas auf die Beine stellen! Als dann noch der Bürgerverein u. a. finanzielle Unterstützung zugesagt hat, wurden mit Hochdruck Ideen gesammelt und geplant.2019-05-23-26_72-Stunden-Aktion_5.jpg2019-05-23-26_72-Stunden-Aktion_2.jpg Das Gelände rund um den Grillplatz an der Flehbachaue sollte instand gesetzt und aufgewertet werden.

Gesagt – getan. Nein, ganz so einfach war es nicht. Die Genehmigung der Stadt Köln ließ nämlich auf sich warten, weil sich herausstellte, dass der Platz nicht als Grillplatz registriert war. Das musste zuerst nachgeholt werden, damit dann endlich grünes Licht gegeben werden konnte.

2019-05-23-26_72-Stunden-Aktion_7.jpgUnd mit rund 40 tatkräftigen Helfern und in 72 Stunden harter Arbeit haben wir den Platz und seine Umgebung wieder sehr schmuck hergerichtet. Das gesamte Gelände wurde von wucherndem Grün und unglaublichen Mengen Müll befreit (rechts nur eine kleine „Auswahl“). Die Feuerstelle wurde gereinigt und der Grillrost neu verschweißt. Der Sitzkreis bekam hölzerne Sitzflächen, denn auf blankem Beton sitzt man nicht gut. Außerdem haben wir ein Insektenhotel gebaut und Wegweiser aufgestellt.

Für die verschiedenen Gruppierungen war dies auch eine gute Gelegenheit, sich besser kennenzu-lernen. Am Sonntag folgten zahlreiche Helfer „im Hintergrund“, Eltern und Gäste der Einladung, um mit Würstchen und mitgebrachten Salaten das Werk einzuweihen. Das Fazit: Anstrengend war’s & Spaß hat’s gemacht!

Übrigens, Deutsch-landweit gab es rund 3.400 Gruppen mit über 160.000 Mitwirkenden. Wir haben dazu gehört!

(Fotos: Svenja Fleige)

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"Köln 8 aktuell" berichtete in der Ausgabe vom 5. Juni über unsere 72-Stunden-Aktion.

Der Artikel ist auf unserer Presseseite verlinkt.

 

 

 

(Fotos: Svenja Fleige)

 

 

„Beim Teutates“ – Pfingstlager 08.-10.06.20192019-06-08-10_Pfingstlager_01.jpg
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Asterix und Obelix gibt es schon seit 60 Jahren, und die Faszination und Beliebtheit sind geblieben. So fuhren rund 25 PfadfinderInnen aller Altersstufen über2019-06-08-10_Pfingstlager_03.jpg Pfingsten nach Nachrodt-Wiblingwerde, um ein Lager ganz im Licht der Gallier zu verbringen. Die Leiter gaben ihr Bestes und verkleideten sich als Majestix, Gutemine, Verleihnix (erinnern Sie 2019-06-08-10_Pfingstlager_02.jpgsich, das war der Fischhändler) und natürlich als Asterix und Obelix. So wurde auch den Wös, also den Jüngsten der Pfadfinder, dieses wichtige Kulturgut bildhaft nahe gebracht.

2019-06-08-10_Pfingstlager_04.jpgAm 2019-06-08-10_Pfingstlager_06.jpgSamstag fand ein Spiel mit zahlreichen Stationen statt. Ziel: ergattere den Passierschein A38 (nachzulesen in „Asterix  erobert Rom“).

In Kleingruppen mussten diverse Aufgaben erfüllt werden: Vom Asterix-Memory über den Bau eines Schildes zum Tragen von Majestix, dem Dichten eines Liedes bis hin zur Prüfung der Sinne bei Miraculix. Außerdem konnte man einen „verletzten Gallier“ retten oder einfache Akkorde auf der Gitarre mit Troubadix spielen. Nachmittags wurden die Tragfähigkeit der Majestix-Schilder getestet und die Siegergruppe geehrt.

Der Abend klang in guter Pfadfindertradition mit Lagerfeuer und Stockbrot aus.

Am Sonntag gab es eine 2019-06-08-10_Pfingstlager_12.jpgReihe von Workshops zum Schnitzen, Halstuchknoten basteln oder Hüttenbau im Wald. Nachmittags 2019-06-08-10_Pfingstlager_11.jpgwurde mit großem Einsatz „Capture the Flag“ 2019-06-08-10_Pfingstlager_09.jpggespielt und, ganz in der Tradition der Gallier, ein Schwein gegrillt. Dies ist übrigens gar nicht so einfach und eine langwierige Angelegenheit. Das Ergebnis war dann allerdings auch sehr lecker. Hier gilt ein besonderer Dank den „Abels“, die das gute Stück mariniert, zum Zeltplatz gebracht und zubereitet haben. David als Chefkoch war ganz in seinem Element.

Am Abend war dann die große Versprechensfeier einiger Kinder, die erstmalig in die Pfadfinder aufgenommen wurden, nachdem sie den Verband über eine Zeit kennengelernt hatten. Bei der Versprechensfeier sucht sich das Kind eine der 2019-06-08-10_Pfingstlager_14.jpgPfadfindertugenden aus, der es sich2019-06-08-10_Pfingstlager_13.jpg besonders verpflichtet fühlt, und der Stamm nimmt das Kind in die Pfadfinderschaft auf. Dieses Versprechen wird bei jedem Stufenwechsel mit neuen Inhalten gefüllt. Dieses Jahr wurde am Lagerfeuer der neu gedichtete Song „Es war an einem Lagertag“ zum Besten gegeben und das Versprechen im Licht des Feuerscheins feierlich abgegeben. Für alle sind diese Feiern immer etwas ganz besonderes.

 

(Fotos: Svenja Fleige)

 

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